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  • 24.04.2018

    Schon lange vor dem Bekanntwerden von „Cambridge Analytica“ hatte Facebook, die Mutter aller sozialen Netzwerke, bezüglich des Umgangs mit Nutzerinformationen einen sehr fragwürdigen Ruf. Die Plattform saugt so ziemlich alles an Daten, was nur irgendwie generiert werden kann – und gibt diese offensichtlich auch weiter.

  • 03.10.2017

    Seit langem finde ich die Zeit, wieder einmal etwas auf der eigenen Website zu posten. Ich war doch sehr beschäftigt mit dem Übergang zu Berkeley.global. Hier die sehr kurze Fassung der Geschichte.

  • 12.08.2016

    Es sollte selbstverständlich sein, dass Sie User von Ihrer Social-Media-Präsenz - zum Beispiel der Facebook Fanpage - im Falle von Beleidigungen, verfassungsfeindlicher Rhetorik oder Fäkalsprache verbannen – ohne wenn und aber. Ein Social Media Team sollte sich allerdings auch mit dem Mechanismen in Social Media Kanälen auseinandersetzen und die Rolle von Trollen nüchtern bewerten, um dann vor und hinter den Kulissen die richtigen Antworten zu finden. 


  • Bild: Fotolia/Kitja

    27.05.2016

     Ein Facebook-Post um zwei Uhr nachts an einem Mittwoch? Das geht gar nicht. Es sei denn, man arbeitet am Social Media-Account für einen Energy-Drink-Hersteller. Um welche Uhrzeit die Postings gesendet werden, ist ein wesentlicher Faktor. Das richtige Timing entscheidet letztlich darüber, wie hoch das Social Media-Engagement ist, also wie oft beispielsweise auf Facebook ein Beitrag etwa "geliked", geteilt oder kommentiert wird.  

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Meerkat und Periscope

07.07.2015

Berichterstattung durch jedermann?

Am 5. Januar 2009 rettete Chesley B. Sullenberger 154 Menschenleben, indem er seinen Airbus A320 auf dem Hudson River notwasserte. Die beeindruckende fliegerische Leistung Sullenbergers ist jedoch nur ein Grund, warum dieses Ereignis bei vielen in Erinnerung blieb. Wenigstens ebenso bemerkenswert war die Art und Weise wie sich die Nachricht verbreitete: via Twitter und in Echtzeit. Seitdem wird mit Hochdruck daran gearbeitet, mehr Informationen von unbeteiligten Beobachtern live zu veröffentlichen. Gern auch als Live-Stream. Zwei Apps für das iPhone stehen aktuell zum Download bereit.

Meerkat versus Periscope

Schon seit längerer Zeit verbreiten sich Live-Streams im Netz. Allerdings war dafür bisher eine Desktop-Lösung im Einsatz. Wer auch mit dem Smartphone Videostreaming anbieten möchte, kann zu diesem Zweck nun zwei unterschiedliche Apps und den Mikrobloggingdienst Twitter nutzen. Dabei ähneln sich Meerkat und Persicope mehr, als dass sie sich unterscheiden. Damit der Zusammenschluss der Apps mit Twitter erfolgreich verläuft, ist die Erlaubnis des Anwenders erforderlich. Einmal verbunden scheint eine dauerhafte Partnerschaft zustande zu kommen. Wenigstens ist es erfahrenen Testern nur unter erheblichen Schwierigkeiten gelungen, die Apps beispielsweise auf einen anderen Twitter-Account umzulenken. Abgesehen davon ist die Bedienung jedoch selbsterklärend und gelingt intuitiv.

Kommentare erwünscht

Nach dem Drücken des Startknopfs beginnt die Aufzeichnung und das »Bürger-TV« kann an alle Kontakte ausgesendet werden. Während es unter Periscope möglich ist, einem ausgewählten Zuschauerkreis die Kommentarfunktion einzuräumen, kann der Anwender diese Option mit Meerkat nicht wählen. Eine spürbare zeitliche Verzögerung ist die Folge, wenn alle Empfänger gleichzeitig antworten. Freundliche Kommentare via Periscope zeigen sich übrigens durch Herzchen im Display.

Noch einmal oder später sehen

Der markanteste Unterschied zwischen beiden Apps liegt bei der Bereitstellung bereits ausgesandter Streams. Periscope speichert die Videos für 24 Stunden auf dem Server. Empfänger, die den Stream verpasst haben, steht so die Möglichkeit offen, sich das Video zu einem späteren Zeitpunkt anzusehen. Bei Meerkat hingegen wird das gesendete Format nicht gespeichert. Allerdings kann eine Videobotschaft angekündigt und terminiert werden, damit alle Empfänger in den Genuss des Streams kommen. Leider bieten beide Apps die Videos ausschließlich im Hochformat an.

Technisches Umfeld

Die Übertragung von Videos gelingt in dieser Qualität nur dank WLAN oder LTE-Mobilfunknetz akzeptabel. Ein begrenztes Datenvolumen gerät bei häufigem Streamen von unterwegs schnell an seine Grenzen. Als Alternative bieten beide Apps das Speichern der Videos an, um sie später zu bearbeiten oder unter komfortableren Bedingungen zu versenden. Augenzeugenberichte, von denen Owen Williams in seinem Blog berichtet, sind dann jedoch wohl eher die Ausnahme.

Apps als Alternative zur TV-Berichterstattung?

Das Videoformat per Mikroblog vom Smartphone besitzt unleugbar einen respektablen Unterhaltungswert. Wer wollte nicht schon immer wissen, wie Spielsitzungen anderer Gamer ablaufen oder sich den neuesten Video-Clip von Madonna bei Twitter ansehen? Für eine ernst zu nehmende Berichterstattung sind die Apps zwar ausgelegt, doch was fehlt ist der journalistische Kopf hinter der Nachricht. Wer einfach nur »draufhält« ohne entsprechende Hintergrundinformationen beisteuern zu können, kann einer seriösen TV-Berichterstattung nur wenig entgegensetzen.

Fazit von Martin Glanert im Upload Magazin: „Periscope und Meerkat sind sicher hipp, aber in meinen Augen noch nicht 'fertig'.“

(Foto: Fotolia)

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